Liebe Mitglieder,
Führung durch Köln-
Rodenkirchen
am Mittwoch, dem 27. August 2025
Markus Juraschek-Eckstein
Sollten Sie mit der Straßenbahn nach Rodenkirchen kommen, so befinden Sie sich auf gutem Geleis. Die Trasse, auf der heute die KVB verkehrt, wurde seit 1906 von einer der ältesten elektrischen Personenbahnen Deutschlands befahren: der Köln-Bonner Rheinuferbahn. In der Höhe Ihres Ausstiegspunktes Heinrich-Lübke- Ufer zweigte sie rechts via Sürth und Godorf Richtung Bonn ab. Links fuhr seit 1902 die Uferbahn-Linie 14 entlang der Rodenkirchener Hauptstraße. Sie war die elektrische Nachfolgerin einer schon seit 1879 für zwanzig bis dreißig Personen betriebenen, 1 PS starken Pferdebahn. Bis ins 19. Jahrhundert zählten Landwirtschaft, Weinbau und Fischfang zu den Haupterwerbszweigen Rodenkirchens. Spätestens ab 1893, als das Dorf Verwaltungssitz der Gemeinde Rondorf wurde, erfuhr es einen radikalen, städtischen Wandel. Wege und Wegeführungen erzählen davon. Rhein und Leinpfad, Auto- und Schienenbahn, Friedensstraße, Auenweg und Hauptstraße führen durch Rodenkirchen, wie es früher war und heute ist.
Treffpunkt: Köln-Rodenkirchen,13.30 Uhr Haltestelle Rodenkirchen-Bahnhof
Dauer der Führung: ca. 2 Stunden
Teilnehmerbeitrag: 15
Teilnehmer-Höchstzahl: 30 Personen
Anreise: möglichst mit der Straßenbahnlinie 16 bis Rodenkirchen-Bahnhof
Ende der Führung: Neu St. Maternus, Hauptstraße 21
Hinweis: Wer anschließend ins Brauhaus Quetsch, Hauptstraße 7, mitgehen möchte, teile dies bitte bei der Anmeldung mit.
Ich bitte um baldige Anmeldung bei unserem Geschäftsführer Uli Kenfenheuer per E-Mail nc-kenfenul@netcologne.de oder telefonisch unter (02202) 35495 mit zeitnaher Überweisung des Teilnehmerbetrags auf das Konto des Kulturkreises.
Handynummer für den Tag der Führung: Helga Pennartz 0151 56319993
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Karl-Heinz Bareiß